Bildnachweis: © Daniela Kayßer, facts marketing GmbH

"Mit Begegnung Verbindungen schaffen"

Begegnung schaffen durch gemeinsames Tun: Klient*innen der Caritas Flüchtlingshilfe, die in Vorarlberg neu Fuß fassen, und Mitarbeitende der Hilti AG bauten gemeinsam sogenannte „Berliner Hocker“. Doch das Möbelstück war dabei nur der Anlass. Während gesägt, geschliffen und geschraubt wurde, entstand Raum für Gespräche, gegenseitige Unterstützung und neue Kontakte.

In der Holzwerkstatt des Flüchtlingshauses „Abraham“ in Feldkirch-Gisingen: Schon den ganzen Nachmittag arbeiten gut 20 Menschen unterschiedlichster Nationen gemeinsam. Das Ziel: Miteinander ein Möbelstück aus Holz zu bauen, das als Hocker, Beistelltisch oder Regal benutzt werden kann. „Jeder baut sein eigenes Regal. Toll, dass unsere Klient*innen dieses sogar mitnehmen dürfen. Neben dem Möbelstück ist für mich zentral, dass sie aus ihrem herausfordernden Alltag ausbrechen durften, neue Fähigkeiten entdecken und eine gute Zeit verbringen. Brücken zwischen Menschen zu initiieren ist ein Ziel meiner Arbeit als Freiwilligenkoordinatorin, ich bin dankbar, dass Hilti uns dabei unterstützt.“, beschreibt die für Freiwilligenarbeit in der Flüchtlingshilfe zuständige Caritasmitarbeiterin Laura Proell. Gemeinsam mit Daniela Kayßer von facts marketing hat sie zwei CSR-Events für die Hilti AG organisiert: „CSR steht für Corporate Social Responsibility und meint Veranstaltungen im Sinne der sozialen Verantwortung. Dahinter steht das Anliegen, einen positiven Beitrag für Mensch, Gesellschaft und Umwelt zu leisten. Ich finde es großartig, wenn Firmen der Gesellschaft etwas zurückgeben möchten und so einen positiven Wandel gestalten. Die Mitarbeitenden erleben einen Perspektivwechsel, nebenbei tragen solche Events auch zum Teambuilding bei.“, so Daniela Kayßer, Projektmanagerin bei facts marketing. Die Eventagentur organisiert und konzipiert verschiedenste CSR-Events für Unternehmen im Rheintal.

Gemeinsam anpacken
Schon beim gemeinsamen Mittagessen war die Offenheit spürbar. Sprachliche Hürden wurden mit Unterstützung durch Gesten, gemeinsames Ausprobieren und gegenseitige Unterstützung überwunden. Nach einer Sicherheitseinweisung wurde gesägt, geschliffen und geschraubt. Zouweibou Wahabo, in Benin geboren, präsentierte am Ende stolz sein fertiges Werk, in das er seinen Namen eingraviert hatte: „Ich freue mich sehr darüber. Es erinnert mich an diesen Tag und daran, dass wir das gemeinsam gemacht haben.“ Auch Abdi Rizak aus Somalia schätzte die Zusammenarbeit: „Wir haben uns gegenseitig geholfen. Das war schön.“

Und was sagen die Mitarbeitenden der Hilti AG zu ihrem sozialen Einsatz? „Es gibt mir das Gefühl, dass ich einen positiven Beitrag leisten kann. Als Produktmanager sind wir normalerweise in sehr spezifischen Themen unterwegs, hier erlebe ich hautnah die Lebenswelt anderer Menschen“, beschreibt etwa Matthias Winter und auch sein Teamkollege Herbert Mayer ergänzt: Dies war kein „normaler“ Freiwilligentag. Es war ein Tag voller Begegnungen, Teamwork, Musik und unglaublich guter Stimmung - dieses Erlebnis wird noch lange nachhallen."